Beim elektrischen Küchenkomposter entscheidet die richtige Mischung darüber, wie gleichmäßig ein Durchgang läuft und wie gut sich der Behälter anschließend leeren lässt. Viele typische Küchenreste sind geeignet. Sehr harte, flüssige oder nicht organische Stoffe gehören dagegen nicht in das Gerät.
Diese Übersicht zeigt dir, was du regelmäßig einfüllen kannst, was nur in kleinen Mengen sinnvoll ist und was draußen bleiben sollte.
Gut geeignet für den Söko
- Weiche Obst- und Gemüsereste: zum Beispiel Bananenschalen, Zitrusschalen, Kartoffelschalen, Karottenreste und welker Salat
- Kaffeesatz und Papierfilter: überschüssige Flüssigkeit vorher abgießen
- Teebeutel: sofern sie keine Metallklammern oder Kunststoffbestandteile enthalten
- Eierschalen: am besten grob zerdrückt
- Milchprodukte: kleine Reste von Käse, Joghurt oder Quark
- Fisch- und Meeresfrüchtereste: kleine Mengen Fischhaut und Garnelenschalen, ohne große oder harte Gräten
- Welke Pflanzenreste: etwa Schnittblumen, Blätter und weiche Topfpflanzenreste
- Zerkleinertes Papier: nur unbeschichtet und ohne Kunststoffanteile
Nur in kleinen Mengen und gut gemischt
Einseitige Füllungen können verkleben, verklumpen oder den Durchgang unnötig verlängern. Mische diese Reste deshalb mit weicheren, weniger feuchten Küchenabfällen:
- gekochte Geflügelknochen und kleine Fischgräten
- kleine Fleischreste
- Nüsse und Samen
- Reis, Brot, Nudeln und Kartoffeln
- sehr zuckerreiches Obst
- Ketchup, Senf, Mayonnaise und andere dicke Saucen
- Nussmus und ähnliche klebrige Lebensmittel
Gieße überschüssige Flüssigkeit vor dem Einfüllen ab. Halte dich außerdem an die Max-Linie im Behälter und verteile sehr feuchte, stärkehaltige oder zuckerreiche Reste in einer gemischten Füllung.
Das darf nicht hinein
- Große und harte Knochen: insbesondere von Rind, Schwein und Schaf
- Flüssigkeiten und reines Öl: zum Beispiel Suppen, Fritteusenfett und größere Mengen Speiseöl
- Große Obstkerne: etwa von Avocado, Mango oder Pfirsich
- Ananasstrunk und Ananaskrone: die harten Fasern können sich im Mahlwerk verfangen
- Kaffeekapseln und Einweggeschirr: auch dann nicht, wenn es als biologisch abbaubar gekennzeichnet ist
- Tierkot und Haustierabfälle: dazu gehören auch Katzenstreu und ähnliche Materialien
- Plastik, Metall, Glas und Restmüll: zum Beispiel Alufolie, Besteck, Windeln, Zigaretten und Kaugummi
So vermeidest du Blockaden und unnötig lange Laufzeiten
- Schneide große oder faserige Reste grob klein.
- Mische feuchte, stärkehaltige und zuckerreiche Reste mit anderen Küchenabfällen.
- Gieße freie Flüssigkeit ab.
- Fülle den Behälter höchstens bis zur Max-Markierung.
- Starte den Durchgang erst, wenn der Deckel korrekt geschlossen ist.
Während der Söko läuft, solltest du den Deckel nicht öffnen und keine weiteren Reste nachfüllen. Hebe neu anfallende Küchenabfälle einfach für den nächsten Durchgang auf.
Was nach dem Durchgang entsteht
Der Söko trocknet und zerkleinert die eingefüllten Küchenreste. Das Ergebnis ist trockener Vorkompost. Er ist nicht mit fertig gereiftem Gartenkompost gleichzusetzen und sollte für die weitere Nutzung mit Erde oder vorhandenem Kompost vermischt und weitergereift werden.
Unsicher bei einem bestimmten Lebensmittel? Im Zweifel lieber weglassen und das Söko Team fragen, bevor ein harter oder ungeeigneter Stoff in den Behälter gelangt.
Tipps rund um Biomüll, nachhaltige Küche und deinen Söko Komposter. Geschrieben vom Team aus Fürth.





